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TOE-KOM: Konzepte, Beratung, Texte für Ihre Kommunikation

Weihnachtspost

Analoge Grüße

Es gibt sie in verschieden großen Formaten. Bunt, einfarbig, mit abstrakten Ornamenten oder mit Text, einfach oder zum Aufklappen – die Grußkarte.

Eigentlich müsste sie längst tot sein. In einer Zeit, in der wir schnell per E-Mail, SMS oder Telefon miteinander kommunizieren. In einer Zeit, in der unsere Verständigung dank sozialer Netzwerke und mobiler Endgeräte immer digitaler und unmittelbarer wird. Eigentlich, denn Totgesagte leben bekanntlich länger.

Pünktlich zur Weihnachtszeit erlebt die Grußkarte alle Jahre wieder eine Renaissance. Dann verschicken wir handschriftliche Grüße, gute Wünsche und Dank per Post. Beim Schreiben spüren wir dem vergangenen Jahr noch einmal nach und richten den Blick mit Neugier auf das kommende. Und auch wenn die bunt glitzernden Kartonstücke bald im neuen Jahr in den Papierkorb wandern, wissen wir doch, dass uns der Absender gedachte als er die Karte schrieb. Ein schönes Gefühl der Achtsamkeit – nicht nur an Weihnachten. (nic)

 


Entspannte Feiertage

Wir wünschen unseren Kunden, Mitarbeitern, Netzwerkern und allen, die uns dieses Jahr mit ihrer Kraft, ihrem Rat, ihrer Energie und Kreativität zur Seite gestanden haben, ein paar wunderbar entspannte Feiertage. Wir danken für ein Jahr voller Herausforderungen, Aufträge und spannender Aufgaben.

Verbringen Sie ein paar ruhige Tage – wir tun es jedenfalls.  Wir werden uns ein wenig besinnen, ein wenig Kraft sammeln um dann 2012 mit neuer Energie zu beginnen. Das kommende Jahr stellen wir unter das Motto: Qualität und Bescheidenheit. Wir empfinden das nicht als Widerspruch. Im Gegenteil: Wir glauben, dass es an der Zeit ist, weniger noch besser zu machen, anstatt möglichst viel zu machen.

Frohe Weihnachten und einen gesunden Start in das neue Jahr.



 


Namensschild

Campen in Wandsbek

Es gibt immer mal wieder Momente, da macht man etwas zum ersten Mal. Freitag, der 11. November, war ein Tag, gespickt mit solchen Premieren: mein erstes BarCamp, mein erster Besuch in der Zentrale der OTTO Group und ich entdeckte – nach vier Jahren in der Stadt – erstmals den Hamburger Stadtteil Wandsbek.

Die größte der Premieren war das BarCamp HH. Es fand zum fünften Mal statt und zählt – fragt man die Teilnehmer – zu den schönsten BarCamps Deutschlands. Inhalte und Ablauf einer solchen offenen Tagung werden von den Teilnehmern während des Camps selbst erarbeitet und gestaltet. Im Session-Pitch werden zu Beginn die Workshops vorgestellt und per Handzeichen wird abgestimmt, welches Thema auf wie viel Interesse stößt.

Die Vielfalt der Themen war groß und reichte von „Social Media Monitoring“ und „Social Media Tools“ über „Apps für Kinder“,„Facebook Fans“ und „Linkaufbau“ bis zu „Koffein und Büro-Produktivität“ oder der Frage: „Klarname oder Pseudonym im Netz?“.

Die Organisation war großartig, das Essen lecker, Adapter reichlich vorhanden und die zwei Tage waren bunt, lehrreich, informativ und fachlich wie menschlich inspirierend. Begeistert hat mich das Miteinander der Teilnehmer: Die Atmosphäre war offen, kommunikativ und mehr als kollegial; sie war herzlich. Ich freue mich schon heute auf das BarCamp HH 2012 – auf den Austausch, auf neue Bekanntschaften und alte Freunde. Es lohnt sich! Ich hatte eine tolle Premiere. (nic)

 


Silber beim „innovatio 2011”

Menschen, denen man nachsagt, sie seien behindert, liegen uns am Herzen. Um ihnen einen Ort zu geben, an dem sie ihre Stimme erheben und ungehindert mit Menschen in Kontakt treten können, haben wir im Auftrag des Diakonischen Werks Schleswig-Holstein das soziale Netzwerk www.behinder-mich-nicht.de entwickelt, realisiert und begleiten es bis heute.

Vor drei Jahren ging es online. Die heute knapp 3.000 registrierten Mitglieder haben es zum Leben erweckt, füllen es in mehr als 400 Diskussionen mit ihren Themen und Geschichten und nutzen es für sich als wichtiges Informations- und Kommunikationsmedium. Mit jährlich 1,2 Millionen Seitenaufrufen und einer durchschnittlichen Verweildauer von 15 Minuten pro Besuch ist das Netzwerk ein Ort geworden, an dem nicht über Menschen geredet wird sondern mit ihnen. Jeder kann sich hier ein Bild davon machen, wer oder was Menschen eigentlich behindert.

Wir freuen uns deshalb sehr, dass www.behinder-mich-nicht.de beim „innovatio 2011“ den 2. Platz belegen konnte. Der Sozialpreis für caritatives und diakonisches Handeln wird alle zwei Jahre von der Bruderhilfe-Pax-Familienfürsorge gemeinsam mit dem Deutschen Caritasverband, dem Diakonischen Werk der Evangelischen Kirche Deutschland und dem Magazin „Chrismon“ vergeben. Insgesamt 177 Projekte haben sich 2011 beworben. (toe)

 


Coco

Nehmen wir an, unser tägliches Tun sei nicht Arbeit sondern Spiel. Spiele folgen Regeln. Das eröffnet alle Optionen. Selbst ein Verstoß ist möglich, vorausgesetzt man kennt die Regeln. Nun ändern sich die Regeln von Spiel zu Spiel, von Kunde zu Kunde, von Auftrag zu Auftrag. Mitunter verspüren wir Unsicherheiten: Spielen gerade alle nach denselben Regeln? Insbesondere bei Wettbewerben um die Vergabe von Aufträgen – bei uns „Pitch“ genannt – fehlt uns mitunter die Kenntnis aller Spielregeln.
Um nicht den Überblick zu verlieren, haben wir unser Kellerkind aus der Nachbarschaft, Sebastian Frank Schmidt, gebeten, uns zu helfen: „Wir brauchen einen Menschen, der durchblickt, der freundlich, hilfsbereit, unabhängig und durchsetzungsfähig ist, der Spielverderber und Mogler auch einmal zur Ordnung rufen kann.“ Sebastian schenkte uns: Coco Compliance Superforce. Sie hat einen starken Charakter, Stehvermögen, ist omnipotent und besitzt eine Handtasche, die über Zauberkräfte verfügt.

Wir verleihen Coco übrigens auch gelegentlich oder modifizieren ihre Fähigkeiten. Eines ist allerdings gesetzt: Coco wird niemals eine Diät machen. (toe)

 


Fundstück ... das Kultur-Thermometer

Was ist die optimale Temperatur für Pulverschnee? Bei wie viel Grad Celsius werden Mücken inaktiv? Welche Temperatur herrscht im Bananencontainer? Wie hoch liegt die Mitteltemperatur auf der Mondoberfläche? Diese und andere interessante bis amüsante Fakten rund um das Thema Temperatur finden sich auf dem Kultur-Thermometer entlang einer Skala von minus 25 bis plus 50 Grad Celsius. 

Ich habe es in der Restposten-Box einer Buchhandlung entdeckt und musste es sofort kaufen. Inspiration kann ja überall drin stecken und man weiß nie, ob man nicht mal aus dem Wissen um die Durchschnittstemperatur einer Hundenase Kapital schlagen kann. Ganz nebenbei zeigt das Kultur-Thermometer auch die Raumtemperatur an. Bei 27ºC gibt's übrigens Hitzefrei. (nic)

 


Unschuldiger Sommer

Möglicherweise lässt sich der Wohlstand eines Stadtteils, einer Stadt, eines Landes am Verschwinden des öffentlichen Lebens im Sommer ablesen. Wenn wie hier – im Herzen Hamburg-Altonas – ein Platz, der sich ganzjährig hoher Bevölkerungsdichte erfreut, plötzlich für Wochen verwaist, die Hälfte der Geschäfte schließt und die Straßenmusiker den Tauben Platz machen, dann muss es diesem Stadtteil, der Stadt, dem Land gut gehen. Die Bürger befinden sich im Urlaub oder verkriechen sich aus Scham, weil sie nicht im Urlaub sind.

Die Sommerpause orientiert sich in diesem kinderreichen Stadtteil freilich an den staatlichen Schulferien zur Erholung des dort tätigen Personals und der dort um Bildung Ringenden. Immerhin geht es um sechs Wochen – 30 Arbeitstage – die nun kollektiv am Stück verurlaubt werden müssen. Dass dies so klaglos und umfassend gelingt, kann eigentlich nur zwei Gründe haben: Entweder machen wir alle fröhlich weiter Schulden oder wir haben gar keine. (toe)

 


„Die Buticke”

Boutiquen meide ich aus Angst, dass Versprechen nicht eingehalten werden. Verheißt doch die Wahl der französischen Vokabel für „Laden“ Eleganz und Chic einer großen Kulturnation. Tatsächlich finden sich in Boutiquen meist Produkte vom Charme chinesischer Sweat-Shops. Zugegeben: „Hertas Schmuckladen" oder „Susis Damenoberbekleidung“ klingt nicht sexy; würde aber erfüllbare Erwartungen wecken.

Anders ist es, wenn ein auf den Hund gekommenes Produkt durch seinen Point of Sale (Englisch für „Laden“) eine Aufwertung erfährt. Aus dem schattigen Dasein an Kiosken und Tankstellen getreten, befreit aus den Gefängnissen der Supermärkte und nicht länger aus Erdlöchern zum Verkauf feil geboten, findet der Tabak in der „Tabac Boutique“ (Avenue Victor Hugo, Paris) einen würdigen Rahmen. Das schafft Kaufanreize, als würde man einen hungrigen Hund mit einem fetten Knochen locken. (toe)

 


Zum Start …

… haben wir uns ein paar Blumen gegönnt. Wir haben lange mit einem Provisorium gelebt und freuen uns jetzt, unseren neuen Internetauftritt in die Welt zu entlassen.

Künftig werden wir Sie hier mit kleinen Geschichten aus unserer Agentur unterhalten: Einblicke, Ansichten und Aussichten aus unserer Werkstatt und von unserer Arbeit. Schauen Sie also wieder herein.

Unsere Arbeit ist abwechslungsreich und interessant; wir lernen jeden Tag dazu und verändern uns genauso, wie sich die Welt der Kommunikation schnell und täglich wandelt. Dieses Leben und Arbeiten im Fluss soll auch unser Webauftritt widerspiegeln.

 



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